Industrieautomat: Werkzeugausgabe rund um die Uhr
Schrauben, Bohrer, Handschuhe: C-Teile kosten wenig, aber ihr Handling frisst Zeit und Geld. Wer alles frei entnimmt, verbraucht mehr als nötig, und niemand sieht, wohin es geht. Eine Industrial Vending Machine gibt Material nur gegen Werksausweis aus und protokolliert jede Entnahme. Weniger Laufwege zum Lager, weniger Schwund, volle Kostenkontrolle pro Kostenstelle.

DSGVO-konform · CE- und ISO-9001-zertifiziert · Nach eigenen Vorgaben gefertigt




Industrie-Lösungen
Das automatische Magazin
24/7-Materialausgabe an der Linie
In der Produktion ist Stillstand teuer. Wenn ein Mitarbeiter 15 Minuten zum Lager läuft, um neue Arbeitshandschuhe zu holen, kostet das Geld. Ein Werkzeugautomat steht direkt an der Linie. Der Mitarbeiter loggt sich mit seinem Werksausweis ein, wählt das Produkt und entnimmt es. Verfügbarkeit: 24/7 Material, auch in der Nachtschicht. Controlling: Du weißt genau, wer wie viel verbraucht (Schwund-Reduktion um 20–40 %). Auto-Order: Der Automat bestellt automatisch nach, wenn der Bestand kritisch wird.
PSA (Persönliche Schutzausrüstung)
Handschuhe, Brillen, Gehörschutz, Masken.
Werkzeuge
Bohrer, Fräsköpfe, Wendeplatten (teure Artikel!).
Verbrauchsmaterial
Klebeband, Batterien, Marker, Kabelbinder.
Spiralautomat
Für Handschuhe, Dosen, Päckchen.
Schließfach (Locker)
Für große Teile (Helme, Elektrowerkzeug) oder Leihgeräte (Scanner), die zurückgegeben werden müssen.
Wiegen & Messen
Industrial Vending im Einsatz
ROI
Oft amortisiert sich ein Industrial Vending System in unter 12 Monaten allein durch die Senkung des Materialverbrauchs.
Ersatzteile
Ein Maschinenbauunternehmen lagert Verschleißteile in einer Vending Machine. Techniker entnehmen direkt vor Ort – kein Warten auf die Ausgabe aus dem Zentrallager. Die Telemetrie meldet, wenn Nachbestellung nötig ist.
Arbeitsschutz (PSA)
Ein Bauunternehmen stellt Industrial Vending Machines auf Baustellen auf. Arbeiter erhalten PSA (Persönliche Schutzausrüstung) per Badge. Schwund sinkt, Dokumentation ist lückenlos.
Industrial Vending Machine: Technik, Markt und Investition
Smart Features und IoT
Unsere Vending Machines sind IoT-Geräte: Sie senden Echtzeit-Daten (Füllstände, Umsätze, Temperatur) an dein Dashboard. Software-Updates laufen Over-the-Air (OTA). Die Cloud-Anbindung ermöglicht Fernsteuerung: Preise ändern, Produkte sperren, Werbung schalten – alles per Browser.

Finanzierung und Abrechnung
Ob Kauf, Miete ab 1 Tag Laufzeit oder Leasing ab 99 Euro pro Monat: du wählst das Modell, das zu deinem Investitionsrahmen passt. Beim Leasing sind die Raten als Betriebsausgaben absetzbar. Für die Ausgabe verknüpfst du Werksausweise oder Firmenkarten mit Kostenstellen, sodass jeder Verbrauch automatisch der richtigen Abteilung oder dem richtigen Projekt zugeordnet wird. So entfällt die manuelle Zuordnung im Einkauf. Mehr zur Datenanbindung findest du im Ratgeber zur Verkaufsautomat-Telemetrie.
FAQ: Industrial Vending Machine
Eine Industrial Vending Machine kostet je nach Ausstattung 2.000 bis 15.000 € beim Kauf, mieten kannst du ab 1 Tag Laufzeit, leasen ab 99 €/Monat. Den Preis bestimmt hier die Ausgabetechnik und die Zugangskontrolle, nicht das Design. Für Werkzeuge, PSA und C-Teile brauchst du das passende Fachraster: Spiralautomaten für Handschuhe und Kleinteile, Schließfächer (Locker) für große oder rückzugebende Artikel wie Elektrowerkzeug und Scanner. Der Kern ist die kontrollierte Ausgabe per Werksausweis, also RFID- oder Badge-Zugang, der jede Entnahme einer Person und Kostenstelle zubucht und so Schwund senkt. Für Schüttgut wie Schrauben kommen integrierte Waagen dazu. Je mehr Fächer, Locker und Buchungslogik ein System hat, desto höher der Preis, dafür amortisiert es sich oft in unter 12 Monaten allein über den gesenkten Materialverbrauch. Wir konfigurieren Fachraster, Zugang und Telemetrie auf deine Teile und Prozesse.
Über den Login: jeder Mitarbeiter entnimmt gegen Werksausweis oder Firmenkarte, und der Automat bucht die Entnahme automatisch auf die hinterlegte Kostenstelle oder das Projekt. Der Einkauf muss nichts mehr manuell zuordnen, und Sammelbestellungen ohne Bezug zum Verursacher entfallen. In der Telemetrie-Software siehst du pro Abteilung, Schicht oder einzelner Person, welche Artikel in welcher Menge entnommen wurden. Das macht teure Verschleißteile wie Wendeplatten oder Fräsköpfe transparent und deckt auf, wo überdurchschnittlich viel verbraucht wird. Auffällige Muster, etwa ein Vielfaches des üblichen Handschuh-Verbrauchs, fallen so sofort auf. Die gleiche Datenbasis dient als Nachweis für die PSA-Ausgabe im Arbeitsschutz und für interne Audits. Optional exportierst du die Verbrauchsdaten für dein ERP- oder Warenwirtschaftssystem, damit die Zahlen ohne Doppelerfassung im Controlling landen.
Bargeld, Girocard, Kreditkarte, Apple Pay, Google Pay. Für internationale Einsätze konfigurieren wir das passende Zahlungsmodul.
Das integrierte Digital Signage Display. Kein anderer Hersteller bietet standardmäßig einen Werbescreen im Automaten. Dazu kommt die Telemetrie-Software ohne Lizenzgebühren.
Jede Industrial Vending Machine sendet Füllstände in Echtzeit an dein Dashboard, per WLAN oder SIM-Karte. Fällt ein Artikel unter einen definierten Mindestbestand, löst das System eine Meldung oder direkt eine Nachbestellung aus (Predictive Refill). Den Schwellenwert legst du pro Artikel fest, sodass teure Verschleißteile früher nachbestellt werden als einfache Verbrauchsware. So steht kein Bohrer und keine Charge Handschuhe an der Linie mehr aus, ohne dass jemand manuell Bestände zählt oder Excel-Listen pflegt. Neben Füllständen meldet die Telemetrie auch Umsatz, Temperatur und Gerätestatus. Bei Störungen greift der Support per Fernwartung ein, oft ohne Vor-Ort-Termin. Für Ausgabestellen an mehreren Werken oder Baustellen siehst du alle Standorte zentral in einer Ansicht und erkennst, wo sich Bestellungen bündeln lassen.
Ja, ein Industrial Vending System lässt sich an dein Werk anpassen, wobei hier nicht das Marketing im Vordergrund steht, sondern die betriebliche Einbindung. Möglich sind Vollfolierung im Corporate Design, eine angepasste Touchscreen-Oberfläche und vor allem eine Fachaufteilung, die auf deine Teile zugeschnitten ist: Spiralen für PSA, Locker für Werkzeuge, Waagen für Schüttgut. Wichtiger als die Optik ist die Anbindung an deine Prozesse: Die Oberfläche kann Kostenstellen, Werksausweise und Freigaben abbilden, sodass jede Entnahme dokumentiert der richtigen Abteilung zugebucht wird. Auch Sicherheitskennzeichnung und Bedienführung lassen sich an deine Arbeitsschutzvorgaben anpassen, etwa Pflichthinweise vor der Ausgabe bestimmter PSA. So wird der Automat Teil deiner Materialwirtschaft statt nur ein gebrandetes Gerät. Wir stimmen Fachraster, Zugangslogik und Beschriftung im Vorgespräch auf deine Abläufe ab.
Ja. Bei Miete ist die Wartung in der Regel inklusive, für gekaufte Geräte bieten wir optionale Wartungsverträge an. Weil ein Werkzeugautomat im Schichtbetrieb läuft, ist die Fernwartung per Telemetrie hier besonders wichtig: viele Störungen, etwa ein klemmendes Ausgabefach oder ein Sensorproblem, lassen sich aus der Ferne diagnostizieren und häufig auch beheben, ohne dass ein Techniker anreist. Für Verschleißteile am Automaten selbst halten wir Ersatz vor, damit ein Defekt an der Ausgabemechanik nicht zum Ausfall der ganzen Station führt. So bleibt die Materialausgabe an der Linie verfügbar, auch in der Nachtschicht, wenn das Zentrallager geschlossen ist. Auf Wunsch definieren wir Reaktionszeiten für kritische Ausgabestellen. Details zum Service-Level klären wir im Angebot, abgestimmt auf Standortzahl und Betriebszeiten deiner Fertigung.
Noch Fragen offen?
Kontaktiere uns direkt. Wir antworten schnell und ehrlich.
Schluss mit Materialschwund
Mach Schluss mit Materialschwund. Wir beraten dich zur Ausgabe-Logik und zur Kostenstellen-Anbindung für deine Fertigung.


